Ich stelle vor: die Fuji 2800

Die Firma Fujifilm wurde 1934 unter staatlichem Einfluss gegründet, um auch in Japan die für die Produktion von Kinofilmen benötigten Materialien sicherzustellen. Inzwischen ist das Unternehmen dank intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit zu einem weltweit führenden Anbieter von Filmmaterial und -papier geworden – neben dem amerikanischen Konkurrenzunternehmen Kodak. Dieses Segment ist durch die technische Entwicklung der Digitalfotografie heute überholt. Fujifilm hat sich jedoch rechtzeitig der Digitalkamera angenommen.

Aus der auch heute noch aktuellen FinePix-Serie von Fujifilm kam die Fuji 2800 – damalige Bezeichnung Fujifilm FinePix 2800 Zoom – im Jahre 2001 auf den Markt. Sie war bis etwa 2004 erhältlich und entspricht daher nicht mehr heutigem Standard. Damals war sie jedoch dem oberen Segment für Hobbyfotografie zuzuordnen. Die Fuji 2800 ist mit den Abmessungen 95 x 77 x 71 mm klein und kompakt und wiegt einschließlich Batterien (4 AA Mignon Alkalizellen, reichen bei 50 % Blitzanteil für ca. 200 Bilder) nur 360 g. Die maximale Auflösung von 1,9 Megapixel war damals ein guter Wert; sie kann auch auf 1280 x 960 und 640 x 480 Pixel eingestellt werden. Das Seitenverhältnis (Breite/Höhe) ist 4:3.

Die Digitalkamera hat einen 1/2,7″-CCD-Sensor und benutzt den RGB-Farbfilter. Sie verfügt über einen 6-fachen optischen Zoom und einen je nach Auflösung bis zu 2,5fachen digitalen Zoom. Der normale Fokussierabstand zwischen Kamera und Objekt beträgt 80 cm bis unendlich und im Makro-Bereich ca. 10 – 80 cm. Die Verschlusszeit reicht von 1/2 bis zu maximal 1/1500 Sekunden. Neben dem internen Speicher von 16 MB können auch Speicherkarten im SmartMedia-Format verwendet werden; gespeichert wird im JPEG- bzw. AVI-Format. Dies reicht je nach Dateigröße für 20 bis 75 Bilder. Das Display misst diagonal 1,8″.

Die Fuji 2800 besticht durch einfache Bedienung und eine sehr gute Bildqualität. Sie wurde mit Software für Mac und Windows ausgeliefert und hatte eine USB-Schnittstelle zur Verbindung mit dem PC. Zur Sicherheit wurde auch der USB-Treiber mitgeliefert. Blitz und Weißabgleich erfolgen automatisch, wenn man nicht auf manuell umstellte.

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